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Personen und Struktur

Septem artes liberales aus dem "Hortus deliciarum"

Das Mittelalterzentrum fasst einen Komplex von Disziplinen und Wissenschaften zusammen, die die ‚Mittelalterwissenschaft‘ konstituieren. Es verleiht dem herausragenden Profil der Albert-Ludwigs-Universität in der Mediävistik das angemessene Gewicht. Neben der traditionell disziplinär eigenständigen Mediävistik in den Geschichtswissenschaften und der Germanistik verfügen Kernfächer wie Theologie, Philosophie, Romanistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Archäologie und Medizin an unserer Universität über eine starke, wenn nicht zentrale mediävistische Komponente. Der Professur für Mittellateinische Philologie kommt eine zentrale Aufgabe bei der Vernetzung der unterschiedlichen Disziplinen zu.

Das Zentrum bündelt die wissenschaftliche Kompetenz im Bereich der Mediävistik inneruniversitär und baut die internationalen Kontakte systematisch aus. Regional wie überregional macht es Angebote an die Öffentlichkeit, die Leistungsfähigkeit einer institutionell vernetzten Mediävistik kennenzulernen. Das Zentrum bietet eine Kommunikations- und Koordinationsplattform für die Begründung transdisziplinärer Forschungsprojekte. Es organisiert Vortragsveranstaltungen, internationale Fachkonferenzen, Fachgespräche und Workshops.

Das Mittelalterzentrum ist Träger des interdisziplinären Masterstudiengangs "Mittelalter- und Renaissance-Studien". Außerdem war es maßgeblich am Aufbau und der Koordination des Forschungsfeldes "Vor- und Frühmoderne Kulturen" im Rahmen der Freiburger Graduiertenschule "Kultur- und Sozialwissenschaften" beteiligt und es bestehen enge Kontakte zur 2013 gegründeten "Graduiertenschule Humanities". Das Zentrum ist bemüht, bi- und trinationale Studiengänge innerhalb und außerhalb des EUCOR-Raums zu entwerfen. In der Förderphase 2005-2011 war das Promotionskolleg "Lern- und Lebensräume: Kloster, Hof, Universität. Komparatistische Mediävistik 500-1600"  am Freiburger Mittelalterzentrum beheimatet.

             
 
 
Personen und Beteiligte
 
 
Satzung
 
 
Beitrittserklärung
 
             

Bildnachweis für den Kopfbereich: Septem artes liberales aus dem
"Hortus deliciarum" von Herrad von Landsberg
(circa 1180).

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