Aktuelles

Medieval Studies Lecture: „It’s All About Europe“

Prof. Dr. Isabelle Dolezalek (Greifwald)

Arcastar Lerinosse: A Multi-Disciplinary Approach to Arda

To say that J.R.R. Tolkien’s The Hobbit and The Lord of the Rings trilogy are popular would be an understatement. Even fifty years after his death, Tolkien’s popularity has not abated, as adaptations like Amazon’s Rings of Power TV show (2022—) or The Lord of the Rings: Return to Moria video game by Free Range Games (October 2023) prove. In 2014, the late fantasy author Terry Pratchett said that Tolkien’s lifework has “become a sort of mountain” with which every author after him has had to engage in one way or another—words that still hold true today. Whether the metaphorical mountain is close, far away, deliberately omitted, or right underneath one’s feet, the possibilities for authors, fans, and academics to engage with Tolkien’s Legendarium are nigh on limitless.

Interdisziplinäre Vortragsreihe „Bellissimo!“

Wir möchten Sie herzlich auf eine Sonderausstellung im Augustinermuseum hinweisen, deren Begleitprogramm gemeinsam mit dem Mittelalterzentrum gestaltet wird. Die Ausstellung „Bellissimo! Italienische Malerei von der Gotik bis zur Renaissance aus dem Lindenau-Museum Altenburg“ (https://www.freiburg.de/pb/2114706.html) läuft noch bis zum 3. November. 

Get Together and Book Launch

Sommersemester 2024

Gastvortrag: „Toasting the Defeat of the Barbarians? Early Byzantine Drinking Cups from Istanbul“

Prof. Dr. Eric Ivison (New York)
Mittwoch, 07.02.2024, 10:15 Uhr
Byzantinische Archäologie, KG III, Raum 3501

Ringvorlesung: „GlassAge“

Die Ringvorlesung des Mittelalterzentrums befasst sich im Wintersemester 2023/2024 mit dem Thema „Glas in der Vormoderne“ / „Glass in Premodern Contexts“.

Sie startet am 25.10. und findet danach an ausgewählten Terminen jeweils Mittwochs von 12-14 Uhr im HS 1221 statt.

Handschriftentagung: Archäologie der Handschrift

Die Tagung findet in Freiburg (i.Brsg.) vom 9.-11. Oktober statt.

Die Tagung „Archäologie der Handschrift“ ist eine Pflichtveranstaltung für die Manuscript community in Freiburg, Deutschland und weit über den deutschsprachigen Raum hinaus. Hier werden die Grenzen zwischen Wissenschaft und Gedächtnisinstitutionen neu diskutiert, definiert und programmatisch überschritten.

Themen der Konferenz, auf der sich alles um die Zukunft von Kuratieren, Lehren und Forschen mit dem Handschriftenerbe und Schriftgut – nicht nur – des Mittelalters dreht, sind: Weiterentwicklung innovativer Standards bei Erschließung und Digitalisierung, neue technische, material- und naturwissenschaftliche Methoden oder die Gewinnung und Qualifizierung von Nachwuchs für Wissenschaft und Bibliothek.

Weitere Infos und das Programm finden Sie im Flyer und auf der offiziellen Webseite!

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Wintersemester 2023/2024

Book Launch und MAZ-Semesterabschluss

Unerhörte Frauen. Die Netzwerke der Nonnen im Mittelalter (Ullstein 2023)

19. Juli 2023, 14:15h 
FRIAS Lounge
Moderiert von Prof. Dr. Racha Kirakosian

Das Buch nimmt Frauen im Mittelalter in den Blick, die im Kloster lebten – und die keinesfalls ‚unerhört‘ im Sinne von wirkungslos waren, sondern auf vielfältige Weise machtvoll agierten und Einfluss nahmen. Gemeinsam mit Eva Schlotheuber hat Henrike Lähnemann dafür weitgehend unbekannte Quellen ausgewertet – Tagebücher, Briefe, aber auch Teppiche und Wandmalereien. Die Veranstaltung findet unmittelbar im Anschluss an die letzte Sitzung der FRIAS Lunch Lecture „Doing God: New Perspectives in Medieval Studies“ (mit einem Vortrag von Prof. Dr. Walid Saleh) statt. Für Finger Food und Getränke ist gesorgt. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer:innen und darauf, den Abschluss des Semesters mit Ihnen zu begehen.

Ringvorlesung: „Doing God. New Perspectives in Medieval Studies“

Im Sommersemester 2023 organisiert das Mittelalterzentrum im Rahmen der FRIAS-Projektgruppe „Rethinking the Middle Ages“ eine Lunch Lecture, zweiwöchentlich am Mittwoch von 12-14 Uhr im Max-Kade-Auditorium 2 (Alte Universität).

Workshop: „Rezeption antiker Kriegsnarrative“

Anmeldung ab jetzt möglich unter:
ag-rezeption@humanities.uni-freiburg.de

Teilnehmerzahl begrent!

Organisiert von: Melanie Reinhard, Christoph Winterhalder und Sophia Philomena Wolf (AG Intertextualität und Rezeption, GS Humanities)

Mit Impulsvorträgen von Frank Bezner, Eva von Contzen, Henning Hufnagel und Stefan Tilg

Freitag, 21. Juli, 9-13 Uhr
Ort: Konferenzraum FRIAS

Zusatzvortrag Lunch Lecture
„Doing God“
Divine Hunger: Islamic Ethics and Zanji Cannibalism

Kristina Richardson ist eine sehr spannende Historikerin, die Geschichte konsequent von unten, von den Rändern und blinden Flecken her schreibt und damit ganz neue Perspektiven eröffnet. Ihr Buch Roma in the Medieval Islamic World ist mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden und müsste eigentlich dazu führen, dass ganze Forschungsfelder wie die Geschichte des Buchdrucks und der arabischen Literatur neu gedacht werden. In unserem Kontext spricht sie über ihr neues Forschungsthema, in dem es um Kannibalismus geht.
Zeit: Mittwoch, 12.07.2023 12-14 Uhr c.t.
Ort: Max-Kade Auditorium 2

Gastvortrag Irène Gay (Paris)

Einführung in das Leben und Denken des Bernhard von
Clairvaux (1090–1153)


Zeit: Freitag, 23.06.2023 15-17 Uhr c.t.
Ort: KG I, Raum 1016

Mittelalterzentrum

Das Mittelalterzentrum der Universität Freiburg widmet sich der interdisziplinären Erforschung des Zeitraums von der Spätantike bis ins 16. Jahrhundert, wobei neben dem lateinischen Westen auch Byzanz und die islamische Welt im Fokus stehen. Die historische Verflechtung der Kulturen interessieren uns ebenso wie die Spezifik der verschiedenen Denk- und Handlungsräume in ihren politischen, kulturellen und religiösen Dimensionen. 16 Institute aus drei Fakultäten der Universität Freiburg und zahlreiche internationale Partnerinstitutionen kooperieren daher bei der kritischen Reflexion überkommener Mittelalterbilder und der Erschließung neuer Fragestellungen.

Gegenstände und Ergebnisse dieser interdisziplinären Mediävistik fließen im Sinne der Einheit von Forschung und Lehre direkt in den Studiengang des Mittelalterzentrums ein, den Master Mittelalter- und Renaissancestudien. Der breiteren universitären Öffentlichkeit präsentiert sich das Zentrum mit einer Ringvorlesung, die in jedem Semester aktuelle Fragen und Tendenzen der Forschung in der Perspektivenvielfalt der beteiligten Disziplinen erschließt.
Zahlreiche Forschungsprojekte, die breite Vernetzung im Eucor-Raum und das umfassende Lehrangebot des Master-Studiengangs machen Freiburg zu einem attraktiven Studienort und das Mittelalterzentrum zu einer internationalen Anlaufstelle mediävistischer Forschung.

Studiengang

Der am Mittelalterzentrum angesiedelte Masterstudiengang „Mittelalter- und Renaissance-Studien“ richtet sich an alle Interessierten der beiden Epochen und bildet Spezialist*innen in mediävistischen sowie frühneuzeitlichen Fachrichtungen aus. Die einzigartige Studienstruktur ermöglicht nicht nur die Spezialisierung auf einen Bereich, sondern auch das Studieren über Fächergrenzen hinweg. Studierenden wird Interdisziplinarität, Gestaltungsfreiraum und das große Angebot und Netzwerk des Mittelalterzentrums geboten.

Forschung

Rückgrat des Mittelalterzentrums ist eine rege Forschungstätigkeit der beteiligten Personen und Institute. Eine große Zahl von Forschungsprojekten zu Themen des Mittelalters und der Renaissance ist im Mittelalterzentrum vereint und schafft ein Klima der disziplinären Forschungstiefe und des transdisziplinären Dialogs. Diese Ausrichtung des Zentrums ermöglicht eine Vernetzung über moderne Fachgrenzen hinweg, deren Notwendigkeit sich aus den Gegenständen selbst ergibt. Vorneuzeitliches Wissen folgt anderen Strukturen als unser modernes Fächersystem und bedarf daher eines Zugriffs, der diese Wissensorganisationen, ihre kulturgeschichtlichen und institutionellen Kontexte vernetzt betrachtet. Daher pflegt das Mittelalterzentrum den Austausch in einem fächerübergreifenden Medieval Studies Kolloquium und in einer interdisziplinären Ringvorlesung. Die Forschung am Mittelalterzentrum profitiert zudem von einem dichten Netzwerk regionaler, nationaler und internationaler Kooperationen.


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